Industrien

Investitionsmöglichkeiten

Leichtindustrie

Die Förderung der Leichtindustrie stellt eines der wichtigsten Aufgabenfelder zur Wirtschaftsentwicklung dar. Die einschlägigen Unternehmen produzieren und exportieren Baumwollgarn, Baumwollrohware, Trikotstoff sowie Wirk- und Nähwaren.

Das Leichtindustriegewerbe stützt sich auf eine nachhaltige Rohstoffbasis. In Usbekistan wird jährlich 1 Mio. t Baumwollfaser produziert. Davon werden ca. 25 % im Land verarbeitet.

Die Baumwollspinnerei findet in Usbekistan auf einem hohen technologischen Niveau statt und bietet damit eine ausgezeichnete Möglichkeit für Investitionen in Webereien und Bekleidungsunternehmen.

Die Leichtindustrie richtet sich auf Grundlage des Programms für die Erneuerung und technische Umrüstung von Betrieben neu aus. Programmlaufzeit ist von 2006 bis 2008. Als Programmziele wurden die Steigerung des Anteils der Eigenverarbeitung von Baumwollfaser auf 50 % der gesamten nationalen Baumwollernte sowie der Aufbau einer einheimischen Baumwollgewebe- und Bekleidungsproduktion formuliert. Zur Umsetzung dieser Ziele ist ein Investitionsvolumen von über 700 Mio. USD erforderlich.


Im Leichtindustriesektor engagieren sich Gemeinschaftsunternehmen, die vorwiegend mit Auslandsinvestitionen aus Deutschland, Italien, Südkorea, der Türkei, den USA, Indien, Großbritannien, Österreich und anderen Staaten gegründet worden sind.

Um den Investitionsanreiz zugunsten der Leichtindustrie zusätzlich zu stärken, hat der usbekische Gesetzgeber eine ganze Reihe von Vergünstigungen und Präferenzen für diesen Bereich geschaffen. So sind z.B:
Unternehmen, die sich auf die Produktion von Bekleidung (Konfektions-, Wirk- und Lederwaren), Socken/Strümpfe, Schuhe und sonstige Fußbekleidung spezialisieren, von sämtlichen Steuern und Abgaben bis auf die Mehrwertsteuer befreit;
die einschlägigen Unternehmen von Einfuhrzöllen (ausgenommen der Zollabwicklungsgebühren) auf technische Grund- und Nebenanlagen sowie auf technische Ausrüstung und Ersatzteile befreit, die für den Eigenbedarf im Ausland beschafft werden.

Dabei gilt die Auflage, dass die dadurch eingesparten Mittel in die technische Umrüstung und Erneuerung der Produktionsanlagen sowie in die Angebotserweiterung, die Aufstockung von Umlaufvermögen und dem Ausbau der Beschäftigung einfließen müssen.

Aus dem nationalen Förderprogramms für die Seidenindustrie ergeben sich folgende Vergünstigungen:

- Unternehmen, die Kokonproduktionsanlagen mit Grain von Seidenspinnern aus eigener Aufzucht beliefern, sind, ebenso wie Unternehmen, die Kokons aufkaufen, aufbereiten und als Trockenprodukt an Seidenspinnereien vermarkten, von der Mehrwertsteuer bis zum 1. Januar 2010 befreit. Dabei ist es unerheblich, ob der Handel auf Grundlage von direkt geschlossenen Verträgen oder über die Kokonbeschaffungszentralen erfolgt.

- Rohmaterialien, Farbstoffe, Chemikalien und Hilfsmaterialien, die nicht in Usbekistan hergestellt und durch die an die staatlichen Aktiengesellschaft Uzbekengilsanoat angeschlossenen Seidenspinnereien für eigene Produktionszwecke im Ausland beschafft werden, sind von den Einfuhrzöllen (ausgenommen der Zollabwicklungsgebühren) bis zum 1. Januar 2008 befreit.

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